Studienraum

Foto: Tim Burkhardt

Über sechzig Jahre lebte Carlfriedrich Claus in den drei kleinen Räumen im Hinterhaus unter dem Annaberger Gloria Filmpalast. Hier entwickelte er sein einzigartiges visuelles und akustisches Werk, von hier aus korrespondierte er mit Freunden, Künstlern und Wissenschaftlern in aller Welt.

Der Studienraum soll Angebot sein, sich mit dem vielschichtigen Werk am Ort seiner Entstehung auseinanderzusetzen. In wechselnden Ausstellungen werden Hauptwerke des Künstlers – wie die Grafikmappe Aurora – oder seltene Blätter aus Privatbesitz präsentiert.

Eine Materialsammlung, die Briefwechsel, Postkarten, Filme, Fotos etc. enthält, sowie ein umfangreicher Literaturbestand bieten Einblick in das Leben und die Gedankenwelt des Künstlers. Der Studienraum möchte ein starting point (Carlfriedrich Claus) sein, eigene gedankliche, sprachliche und bildkünstlerische Experimente zu unternehmen – für ein Erwachen am Augenblick (Carlfriedrich Claus).

von Alexander Stoll

Montag geschlossen
Dienstag geschlossen
Mittwoch 12 bis 17 Uhr
Donnerstag 12 bis 17 Uhr
Freitag 12 bis 17 Uhr
Samstag 12 bis 17 Uhr
Sonntag geschlossen
Wir bieten weiterhin die Möglichkeit einer Führung durch die Vorstandsvorsitzende Margit Kreißl für 25 Euro pro Führung. Bitte kontaktieren Sie uns dazu.

Erwachsene 2 €
Kinder ab 6 Jahre 1 €
Fotoerlaubnis 0,50 €

Führungen können auf Anfrage angeboten werden

Es besteht die Möglichkeit den Kunstunterricht im Studienraum Carlfriedrich Claus abzuhalten und den Kindern und Jugendlichen den Künstler nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu vermitteln. Das Team vom Förderverein steht Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.

Kunstunterricht am 19. Mai 2016

Die vierte Klassenstufe der Friedrich Fröbel Grundschule in Annaberg-Buchholz war mit ihrer Lehrerin Frau Keller zum Kunstunterricht in den Studienraum Carlfriedrich Claus gekommen.
In der Zeit von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr erlebten die 20 Kinder Bildende Kunst anhand der biografischen Rahmendaten von Carlfriedrich Claus hautnah.
Spielerisch konnten sie sich im Experimentalraum ihr eigenes Blatt erarbeiten.
Ein Lob an die aufmerksamen, interessierten Kinder und ihre Lehrerin sagen Anne Münch, Martin Schröter und Margit Kreißl.